Den Moderatorenhut richtig aufsetzen

//Den Moderatorenhut richtig aufsetzen
Moderatorenhut

Den Moderatorenhut setzen Sie auf, wenn Sie eine Gruppe leiten. Und diese Leute sollen über ein Problem sprechen oder zusammen eine Lösung finden. In einer Weiterbildung zum REFA-Arbeitsorganisator lernen Sie, wie man eine Sitzung oder Diskussionsrunde leitet. (Bild:  © Peter / Fotolia)

Eine moderierte Runde wird zum Beispiel dann eingesetzt, um über Arbeitsabläufe zu sprechen. Oder, wenn Zusammenhänge dargestellt werden sollen. Auch dann, wenn es um die Suche nach Schwachstellen oder die Ermittlung eines Meinungsbilds geht, ist ein solcher Workshop das richtige Instrument. Und dabei muss einer den Moderatorenhut aufhaben.

Ihre Aufgaben, wenn Sie den Moderatorenhut tragen

Als Moderator/in sind Sie zuständig für das Thema, dessen inhaltliche Aufteilung und die Teilnehmer/innen. Ihre Hauptaufgaben sind:

  • Die Spielregeln erklären, nach denen das Gespräch abläuft
  • Für eine zielführende Diskussion sorgen und Abschweifungen verhindern
  • Wortbeiträge in die richtige Reihenfolge bringen und annehmen
  • Verwirrende Aussagen klären und Inhalte zusammenfassen
  • Wichtige Punkte grafisch darstellen (z. B. Flipchart, Whiteboard …)

Sie selbst müssen sich mit Ihrer Meinung zurückhalten. Denn Ihr Job besteht darin, die Ansichten oder Einschätzungen der anderen zu ermitteln.

Wann Sie den Moderatorenhut doch mal absetzen müssen

Manchmal kann es sein, dass Sie trotzdem Ihre Position einbringen müssen. Nämlich dann, wenn Ihr Fachwissen als REFA-Arbeitsorganisator gefragt ist. Dann legen Sie den Moderatorenhut für einen Augenblick auf die Seite. Und zwar so, dass es jeder merkt. Sie sagen: „Ich verlasse jetzt die Moderatorenrolle und spreche als Arbeitsorganisator.“ Diese Doppelfunktion muss aber eine Ausnahme bleiben. Denn sonst kommen alle durcheinander.

Streit schlichten und Leute wieder zusammenbringen

Manchmal werden Gruppendiskussionen hitzig. Jeder will Recht haben. Oder den anderen zeigen, wie klasse er ist. Unterbinden Sie Killer-Ansagen und persönliche Kritik. Fordern Sie solche Teilnehmer auf, ihre Verbesserungsvorschläge sachlich zu formulieren. Denn Zankhähne oder -hennen sorgen dafür, dass die Stimmung ganz schnell im Keller ist.

Alles Wichtige festhalten

Gibt es Zwischenergebnisse, fassen Sie diese zusammen und halten Sie sie schriftlich fest. So behalten alle den Überblick. Außerdem spornen Erfolgserlebnisse an, noch mehr gute Ideen zu liefern. Das Gleiche gilt natürlich für das Endergebnis. Am besten ist es bei komplizierten Fragestellungen, wenn jemand mit in der Runde sitzt, der ein Protokoll führt. Mehr erfahren Sie in der Weiterbildung zum REFA-Arbeitsorganisator! (Birgit Lutzer)

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