Glücklich ohne Promille? Das geht!

//Glücklich ohne Promille? Das geht!
Glücklich

Glücklich sind angeblich nur wenige Leute. Und wenn, haben sie gerade Mehrprozentiges getrunken. Doch es ist erwiesen, dass es auch andere Wege zur Zufriedenheit gibt. Entscheidend sind die Gedanken. Das hört sich zu einfach an? Lies weiter!  ( Bild: © drubig-photo / Fotolia )

Frage 1: Was hält dich ab vom Glück?

Klar, in Dauer-Hochstimmung ist niemand. Wenn du dich aber die meiste Zeit leer und traurig fühlst, ist Detektivarbeit gefragt. Du musst dir klar darüber werden, wo es hakt und was genau anders sein soll. Ein paar Fragen können dir vielleicht helfen:

  • Hast du ein Problem, das dich dauerhaft stresst (im Job oder Studium, Liebeskummer, Krankheit …)?
  • Bist du neidisch auf andere Menschen in deinem Umfeld?
  • In oder nach welchen Situationen bist du besonders unglücklich?
  • Welche Dinge in deinem Leben stören dich besonders?
  • Fühlst du dich bei dem, was du die meiste Zeit tust, über- oder unterfordert?

Nur dann, wenn du weißt, was bei dir falsch läuft, kannst du auch das Richtige dagegen tun!

Frage 2: Wodurch wirst du glücklich?

Nun solltest du dir überlegen, wie genau du leben möchtest. Wenn du vollkommen frei wärest, wie sähen dein Alltag und deine Freizeit aus? Wo und wie würdest du wohnen? Bist du Single, in einer Paarbeziehung oder Teil einer Kommune? Hast du ein Haustier? Entwirf dein Wunsch-Leben möglichst genau. Stell es dir vor wie einen Film, in dem du die Hauptrolle spielst.

Mach dich dabei frei von Erwartungen, die andere an dich stellen. Wenn deine Eltern wollen, dass du Arzt wirst, muss das noch lange nicht dein Plan sein. Auch wenn dein Freund so schnell wie möglich eine Familie mit dir gründen möchte, kannst du andere Ziele haben. Auch dann, wenn du feststellst, dass du gar nicht der coole Typ bist, den du nach außen markierst, ist das in Ordnung!

Frage 3: Worauf wartest du noch?

Wenn du weißt, was sich in deinem Leben ändern müsste, kannst du überlegen, was davon du wann umsetzt. Denn für jede Entscheidung zahlst du auch einen Preis. Wenn du deinen Job kündigst, musst du eine Alternative suchen. Willst du auswandern, lässt du auch die angenehmen Seiten deines jetzigen Lebens hinter dir. Doch vielleicht gibt es einzelne Elemente, mit denen du anfangen kannst. Und die großen Schritte erfolgen dann später.

Wichtig ist: Der Weg zu einem zufriedenen, erfüllten Leben endet niemals. Immer wieder ändern sich Lebensumstände, so dass du nachbessern musst. Dann geht es wieder mit den Fragen 1 und 2 los. Doch wenn du feststellst, dass du am Steuer deines Lebens sitzt und Veränderungen bewirken kannst, ist allein das doch schon ein gutes Gefühl! Und ganz ohne Umdrehungen … (Birgit Lutzer)

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