Tolle Typen mit REFA-Hintergrund

//Tolle Typen mit REFA-Hintergrund
REFA-Hintergrund

Ein REFA-Hintergrund bringt die Karriere nach vorne. Und zwar auch, wenn man früher als Dreher begonnen hat. Wie Andreas Michael. Er ist inzwischen Wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem technischen Institut der Fachhochschule Bielefeld. (Bild: Birgit Lutzer)

„Das kann doch nicht alles sein!“

Schon als Dreher in einem Industrie-Betrieb wollte der 48-jährige mehr. Er erinnert sich: „Von Anfang an interessierten mich Wege, die Produktionsabläufe zu verbessern. Und die REFA-Lehre bietet viel in dieser Hinsicht.“ Er fügt hinzu, seine damaligen Kollegen hätten wenig Bezug zu seinen Plänen gehabt. Nach fünf Jahren Shopfloor war ihm endgültig klar: Er wollte ein Ingenieurstudium der Elektrotechnik an der Fachhochschule Bielefeld absolvieren.

Der Weg zum Erfolg ist manchmal steinig …

Doch als Eintrittskarte musste er zuerst sein Abitur am Abendgymnasium Bielefeld nachholen. Ein mühseliger Weg, nebenberuflich. Doch er hielt durch. Michael: „Dann konnte ich endlich studieren und meinen Traum verwirklichen. Ein Teil des Studiums war die Weiterbildung zum REFA-Fachmann.“ Danach arbeitete er gut 16 Jahre in verschiedenen IT-Unternehmen als System Engineer, Projekt-Manager und Technologie-Berater.

Stillstand ist Rückschritt für Andreas Michael

Vor zwei Jahren war dann wieder Zeit für einen Wandel. Andreas Michael wechselte von seinen Job im Business zu einer neuen Herausforderung in der Wissenschaft. Ans Institut für Systemdynamik und Mechatronik der FH Bielefeld (ISyM). Bei seiner aktuellen Tätigkeit hat er viel mit Firmen aus der Region zu tun. Denn er vertritt die Fachhochschule Bielefeld in Großprojekten rund um den digitalen Wandel. „Unternehmen können sich von uns bei ihren 4.0-Plänen unterstützen lassen.“ Auch das Thema „Gesundheit 4.0“ beackert der Bielefelder. Zu seinen Aufgaben gehören der Aufbau von Kontakten, die Beratung von Firmen und Vorträge über das Fachgebiet „Digitalisierung“ und dem „Internet der Dinge“ (IoT).

„Ich bin ein kreativer Netzwerker mit REFA-Hintergrund !“

Mit seiner Berufsentscheidung ist der Diplom-Ingenieur mit REFA-Hintergrund immer noch sehr zufrieden. „Ich bin ein Netzwerker. Die anspruchsvolle Aufgabe an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft macht mich sehr zufrieden.“ Für ihn ist es wichtig, dass er seine Ideen verwirklicht hat. „Als Dreher wäre ich auf die Dauer eingegangen. Und die REFA-Lehre ist bis heute ein Bindeglied zwischen dem Shopfloor und der Wissenschaft.“ (Birgit Lutzer)

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