Vertrauenswürdig oder falsche „Bitch“???

//Vertrauenswürdig oder falsche „Bitch“???
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Vertrauenswürdig zu sein, bringt weiter im Beruf. Doch warum gelten manche Menschen als „falsche Schlangen“? (Bild:  © pathdoc / Fotolia)

Zunächst müssen Worte und Taten übereinstimmen. Wer gegen eigene Regeln verstößt, wirkt heuchlerisch. So wie jemand, der anderen lautstark das Essen von Süßigkeiten verbietet und sich selbst mit Schokolade vollfrisst.

Vertrauenswürdig ist eine eigene klare Linie

Um vertrauenswürdig zu sein, ist es wichtig, seiner eigenen Linie treu zu bleiben. Ändern Sie Ihre Meinung einem wichtigen Punkt, begründen Sie diesen Umschwung unbedingt. Sonst halten andere Sie für jemand, der immer das sagt, was gerade gut ankommt.

Der Körper lügt selten …

Das, was Sie mit Ihrem Gesichtsausdruck, Ihren Gesten, Stimme und Körperhaltung ausdrücken, sollte zu Ihren Worten passen. Denn sonst tritt bei Ihren Gesprächspartnern ein Störgefühl auf. Nehmen wir mal eine Firmenchefin als Beispiel. Mit Pokerface und kalter Stimme bekundet sie große Anteilnahme, als ihr Assistent ihr vom Tod seines Vaters berichtet. Mitten im Satz blickt sie auf die Uhr. „Die heuchlerische Ziege“, denkt ihr Mitarbeiter. Wohl kaum wird er ihr weitere vertrauliche Informationen zukommen lassen.

Vertrauenswürdig mit eigenen Fehlern umgehen

Besonders wichtig sind Glaub- und Vertrauenswürdigkeit, wenn es im Job mal richtig schiefläuft. Haben Sie einen Fehler gemacht, den Sie nicht mehr ausbügeln können? Dann ist Ehrlichkeit besser als wirkungslose Vertuschungsversuche. Sorgen Sie dafür, dass Sie der erste sind, der darüber berichtet. Bemühen Sie sich so weit wie möglich um Wiedergutmachung. Denn wenn Ihr Vorgesetzter auf anderem Weg davon erfährt und Sie zur Rede stellt, haben Sie schlechte Karten. Und Sie verspielen möglicherweise das Vertrauen des Chefs.

Echtheit kommt besser an als Schauspielerei

Zur Glaubwürdigkeit gehört auch die Echtheit: Das, was eine Person ausmacht, sollte in ihre Gespräche oder z. B. auch Präsentationen einfließen. Der beste Rhetorikkurs nützt nichts, wenn jemand krampfhaft versucht, etwas Anderes darzustellen als das, was er ist. Kleine Ecken und Kanten wecken mehr Vertrauen als eine aalglatte Selbstdarstellung. Die wichtigste Grundlage für Vertrauenswürdigkeit ist aber, dass Sie auch innerlich den Wunsch haben, echt und ehrlich zu anderen zu sein. (Birgit Lutzer)

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