Farbe ins Haar, der Frühling kommt!

//Farbe ins Haar, der Frühling kommt!
Farbe

Farbe auf dem Kopf ist angesagt, wenn es wieder wärmer wird. Doch ein Friseur ist teuer. Also ist es günstiger, selbst zur Tube zu greifen. Doch Vorsicht! Bei der Tön-Aktion kann manches schiefgehen. Es ist eine gründliche Arbeitsvorbereitung gefragt. Wie das geht, wissen REFA-Leute.  ( Bild: © Alex Shadrin / Fotolia )

Unter „Arbeitsvorbereitung“ versteht man alles, was geschehen muss, bis zum Beispiel ein Produkt hergestellt werden kann. Sie wird in drei Teilbereiche aufgeteilt: Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung und Arbeitskontrolle. Das schauen wir uns mal genauer an am Beispiel „Haare tönen“.

Farbe ins Haar – die Arbeitsplanung

Die Arbeitsplanung findet unter verschiedenen Fragestellungen statt: Was soll gefertigt werden? In unserem Fall ist die Antwort einfach: Die Haare sollen leuchtend pink getönt werden. Wie soll gearbeitet werden? Es ist geplant, den Haar-Tönungsvorgang zu Hause durchzuführen, und zwar ohne fremde Hilfe. Womit soll gearbeitet werden? Mit einer Schachtel Intensiv-Tönung und ergänzendem eigenen Zubehör. Denn wer schon mal getönt hat, weiß: Farbe und Entwickler-Lösung müssen vermischt werden. Manchmal ist in der Packung eine Schüttel-Flasche. Wenn nicht, muss ein geeignetes Gefäß her. Am besten eine Glas-Schüssel. Denn das lässt sich später gut reinigen. Dazu ist noch ein kleiner Schneebesen erforderlich. Mit dem soll die Tön-Creme vermischt werden. Plastik-Handschuhe sind bereits in der Packung. Das ist gut, denn ohne die würden die Hände auch pink.

Farbe ins Haar – die Arbeitssteuerung

Bei der Arbeitssteuerung wird noch mal genauer geschaut, welche Mengen in welcher Zeit hergestellt werden sollen. Damit verknüpft ist die Frage, was wann genau bereitgestellt werden muss. Fest steht: Eine Groß-Packung Tön-Mittel reicht aus, um den gesamten Haarschopf zum Leuchten zu bringen. Als Zeit sollten anderthalb Stunde ausreichen – einschließlich Einwirkungszeit, Ausspülen, Waschen und Föhnen. Bereitzustellen dafür sind alle Teile aus der Packung, eine Schüssel plus Schneebesen, Shampoo, Spülung, Bürste und ein Föhn. Und dann kann es losgehen.

Wirklich alles pink? Die Arbeitskontrolle

Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, erfolgt der Kontroll-Blick in den Spiegel. Sind die Haare wirklich pink? Gibt es Lücken, wo keine Farbe hingekommen ist? Sieht das Haar so schön glänzend aus wie beim Model auf der Packung? Soll- und Istzustand werden verglichen, um bei Bedarf zukünftig einzelne Elemente oder alles umzustellen. Und sei es, doch lieber zum Friseur zu gehen. (Birgit Lutzer)

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