Schlechte Portraitfotos – Bewerbungs-K.-o.

//Schlechte Portraitfotos – Bewerbungs-K.-o.
Portraitfotos

Portraitfotos in Bewerbungen werden oft als erstes angeschaut. Wenn Sie merkwürdig oder unsympathisch herüberkommen, landen Ihre Unterlagen bei „Absagen“. Auch wenn Sie noch so qualifiziert sind.

Ein Bild kann Jobchancen kaputt machen

Weil Portraitfotos zusammen mit bestimmten Eckdaten die Stellen-Chancen maßgeblich beeinflussen, haben einige Firmen anonymisierte Verfahren getestet. Dadurch soll ermöglicht werden, dass benachteiligte Kandidaten dieselben Chancen haben wie andere. Eine Benachteiligung im Auswahlverfahren kann entstehen z. B.  durch Alter, Geschlecht, eine Behinderung oder auch einen Migrationshintergrund. Doch da diese anonymisierten Verfahren bisher kaum verbreitet sind, benötigen Sie ansprechende Fotos. Am besten werden diese, wenn Sie dem Fotografen eigene Vorstellungen nennen und klare Vorgaben machen.

Portraitfotos für Bewerbungen – kompetent schlägt sexy

Wenn Sie sich für einen klassischen Business-Job bewerben, sollte die Kleidung geschlossen sein. Ein tiefer Ausschnitt ist ebenso tabu wie zu knalliger Lippenstift und eine wilde Mähne im Stil „Sexy-Hexy“. Personalverantwortliche leiten daraus ab, der oder die Stelleninteressierte wolle dadurch vom fehlenden anderen Kompetenzen ablenken.

Achtung, die Kopfhaltung muss stimmen bei Portraitfotos

Die Frage, ob Sie Ihren Kopf gerade oder schräg halten, hat eine direkte Wirkung auf den Betrachter Ihres Bilds. Ein seitlich geneigter Kopf wirkt tendenziell unterwürfig. Wenn Sie kompetent und selbstbewusst herüberkommen möchten, achten Sie unbedingt auf eine gerade Kopfhaltung. Bitten Sie den Fotografen, darauf zu achten, wenn sie mit geneigtem Kopf sitzen oder stehen.

Die Hände aus dem Gesicht!

Manche Fotografen schlagen ihren Kunden vor, das Kinn aufzustützen. Die Hände im Gesicht stören und sind ebenfalls eine Geste, die von manchen Personalern als Unsicherheit ausgelegt wird. Am besten ist eine gerade Kopfhaltung mit freundlichem, möglichst natürlichem Lächeln.

Mit „Maske“ oder ohne – was kommt besser an?

Sicher, eine glänzende Haut und struppige Haare können später zumindest auf dem Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemildert werden. Doch besser ist es, wenn Sie sich für Ihre Bewerbungsfotos eine Profi-Kosmetikerin oder Stylistin ins Boot holen. Das gilt insbesondere für sehr hoch angesiedelte berufliche Positionen – und ganz klar auch für Männer. Das, was Sie anschließend im Spiegel sehen, mag Ihnen übertrieben vorkommen. Doch auf den Fotos sieht es besser aus, wenn Sie professionell zurechtgemacht sind. (Birgit Lutzer)

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